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Ja zur Feuerwehr

 

 

 

 

 

Am 01.05.2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ohmstede gegen 13:30 Uhr durch den Einsatzleitdienst der Berufsfeuerwehr, zu einem in dieser Jahreszeit eher ungewöhnlichen Einsatz alarmiert.

Im Geestrandgraben der unter anderem im Bereich Bornhorst parallel zur Elsflether Str. verläuft, fand aufgrund von Sauerstoffmangel (3mg/l) im Wasser, ein akutes Fischsterben statt. Bereits hunderte tote Fische schwammen an der Wasseroberfläche und wurden durch den zuständigen Fischereiverein Bornhorst geborgen.

Durch die Feuerwehr wurden sofort umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mittels zwei elektrischer Oberflächenbelüfter und zwei motorbetriebenen Tragkraftspritzen eingeleitet. Eine deutliche Verbesserung der Situation und fast eine Verdopplung des Sauerstoffgehaltes im Wasser (5,8mg/l), konnte somit nach 5 Stunden Belüftungsmaßnahmen erreicht werden.

Da der Wert langfristig gesehen aber weiterhin als kritisch anzusehen war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ohmstede am folgenden Tag erneut gegen 08:45 Uhr alarmiert, um die Belüftungsmaßnahmen wieder aufzunehmen. Gegen 15:00 Uhr konnten die Maßnahmen dann eingestellt werden, da der Sauerstoffgehalt im Wasser von fast 11mg/l erreicht wurde und somit der Wert fast vervierfacht werden konnte.

Die besonders gute und enge Zusammenarbeit zwischen dem Fischereiverein Bornhorst, den Landschafts- und Gewässerwarten, sowie der Moorriem-Ohmsteder Sielacht und der Feuerwehr, haben dazu geführt, dass sich die Situation so deutlich verbessert hat, dass ein weiteres Fischsterben verhindert werden konnte.

Überraschung für die kleinen Patienten in der Kinderklinik in Oldenburg. Als Superhelden verkleidet, seilten sich die Höhenretter der Feuerwehr Oldenburg in ihrer Freizeit am 24. Dezember 2020 vom Dach des Klinikgebäudes ab, um die Kinder vom Krankenhausalltag etwas abzulenken. 

Am 7. Oktober 2020 wurde im Blankenburger See eine unangekündigte Einsatzübung bei Dunkelheit für die Abteilung Wasserrettung der Feuerwehr Oldenburg durchgeführt. Die Ausgangslage war, dass während eines Sporttauchganges im Blankenburger See ein Sporttaucher seinen Tauchpartner verloren hatte und einen Notruf absetzte.

Folgende Übungsziele wurden verfolgt:

- Prüfen der Verfügbarkeit von Fw-Tauchern zu der angegebenen Tageszeit

- Einrichten der Tauchereinsatzstelle

- Befragen von Zeugen und Passanten

- Anforderung von Beleuchtungsmitteln

- Einweisung der eingesetzten Fw-Taucher durch den Taucheinsatzleiter

- Wahl und Anwendung von Suchverfahren

- Kommunikation mit dem eingesetzten Fw-Taucher (Einsatz Tauchtelefon und über Signalleine)

Die gesamte Einsatzübung verlief aus Sicht des Stadtbrandmeisters Bernhard Möller als Beobachter und ehemaliger Fw-Taucher sehr erfolgreich. Ein auf einer Tiefe von etwa in 5,5m positionierter Dummy (gechipter damit ein wiederauffinden sichergestellt ist) wurde vom Fw-Taucher geborgen. Im Anschluß fand im Feuerwehrhaus der Einheit Osternburg eine Einsatznachbesprechung statt.

 

 

Im vergangenen Jahr erlitt der Stellvertr. Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Oldenburg-Stadtmitte, Hauptbrandmeister Detlef Leja, auf dem Gelände der Henning-von-Tresckow-Kaserne, einen schweren Herzinfarkt und brach leblos zusammen.

Drei Kameraden der 1. Panzerdivision bemerkten die Notsituation des Kameraden Detlef Leja und leisteten vorbildlich und unverzüglich Erste Hilfe.

Dank der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen und der Koordination der Hilfe vor Ort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes, war eine ununterbrochene Versorgung des Kameraden bis ins Krankenhaus möglich. Dank dieser schnellen Hilfe von den Bundeswehrkameraden vor Ort und der anschließenden intensivmedizinischen Behandlung hat der Kamerad Detlef Leja überlebt.

In Anerkennung dieser hervorragenden Leistung wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 06. Oktober 2020 die drei Kameraden der 1. Panzerdivision mit der Ehrennadel in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen geehrt.

Die Ehrungen und Überreichungen der Auszeichnungen wurde vom Vorstand des Stadtfeuerwehrverbandes Oldenburg André Heitkamp und Oltmann Lange, sowie von der Feuerwehrkameradin der OrtsFw Stadtmitte, Susanne Busch, durchgeführt.

Im Anschluss haben sich die Anwesenden noch bei einer Tasse Kaffee über diesen Tag und auch über vielerlei Dinge, nicht nur der Ersten-Hilfe, unterhalten. In der Corona-Pandemie, mit Abstand und MNS.

 

 

Im September 2018 kam es auf dem Gelände der Bundeswehr in Meppen zu einem Moorbrand, der den Einsatz vieler Feuerwehren, THW-Einheiten und Hilfsorganisationen forderte. Auch Kräfte der Feuerwehr Oldenburg und des DRK Oldenburg waren dort mit der gemeinsamen Feuerwehrbereitschaft der Städte Wilhelmshaven, Oldenburg und Delmenhorst im Einsatz. Als Dank und Anerkennung zeichnet das Bundesverteidigungsministerium alle eingesetzten Einsatzkräfte mit einem Coin „Brandbekämpfung Moorbrand Meppen 2018“ aus. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde fand am Samstag den 31. August 2019 die Übergabe des Einsatzcoin an die Oldenburger Einsatzkräfte statt.

Gleichzeitig wurde dieser feierliche Anlass von Michael Bremer, Leiter der Feuerwehr Oldenburg, genutzt, um dem Stadtbrandmeister Bernhard Möller, dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Mirko Mennrich und dem Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Eversten Fred Ramke, zur "Wiederwahl" in ihren Ämtern zu gratulieren und ihnen die Ernennungsurkunden in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamte der Stadt Oldenburg zu überreichen.